Verbraucher und Unternehmen zuversichtlicher
Die Konjunkturnachrichten für die deutsche Wirtschaft bessern sich trotz EU-Schuldenkrise zunehmend: Das Konsumklima für Februar ist nach der monatlichen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung unter Verbrauchern auf 5,9 Punkte gestiegen (Vormonat: 5,7 Punkte). Doch nicht nur die Zuversicht der Bürger hat sich seit Jahresbeginn verbessert, sondern auch die der Unternehmen. Aktuelle Erhebungen wie das lfo-Geschäftsklima und der sogenannte Einkaufsmanagerindex belegen, wie selbstbewusst die Firmen in Deutschland trotz der unsicheren Aussichten in das Jahr 2012 gestartet sind.
Studie zur Bevölkerungsstruktur
Gehobeneres Alter, allein, kinderlos und ganz gut situiert, so sieht die Gesellschaft für Konsumforschung den durchschnittlichen Bundesbürger laut ihrer jüngsten Bevölkerungsstudie. Der Ergebnisüberblick: Den größten Anteil unter den deutschen Haushalten haben mit knapp 35 Prozent die Senioren-Haushalte (“60 Plus”), gefolgt von den 40- bis 49-Jährigen mit rund 21 Prozent sowie den 50- bis 59-Jährigen mit rund 17 Prozent. Am geringsten ist der Anteil der jungen Haushalte unter 30 Jahren mit rund 12 Prozent. Die Haushalte ohne Kinder überwiegen mit etwas mehr als 30 Prozent die Haushalte mit Kindern. Die Single-Haushalte betragen knapp 40 Prozent.
Aktien und Fonds immer beliebter
Die Deutschen vertrauen bei ihren Geldanlagen wieder verstärkt auf die Chancen der Kapitalmärkte und zugleich auf gemanagte Anlageprodukte: Im zweiten Halbjahr 2011 investierte rund jeder achte Deutsche in Aktienfonds oder Aktien, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigt. Damit nutzten viele Anleger die teils gefallen Börsenkurse zum Einstieg. Insgesamt registrierte das DAI im zweiten Halbjahr 2011 rund neun Millionen Anleger, die direkt und/oder indirekt Geld in Aktien investierten.